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ALTE BANDE

Markus Bundi
Kriminalroman
Septime Verlag, Wien 2019
ISBN: 978-3-902711-82-3

Wenn die Wirklichkeit die Vorstellung übertrifft, dann hat der Kriminalkommissar versagt: Walle Troller muss mit ansehen, wie sein Zwillingsbruder zu Unrecht zu einer Gefängnisstrafe verurteilt wird. Der Hauptkommissar hat sich auf dem falschen Fuß erwischen lassen und fragt sich, ob er mit gut fünfzig und frisch geschieden bereits endgültig überholt worden ist. Während sich die Mordfälle häufen und die junge Kollegin Jette Hagen seine Stelle übernimmt, zieht sich der beurlaubte Troller allmählich selbst aus dem Sumpf, getreu dem Motto: Erst denken, dann schießen.
MBs erster mächtiger Kriminalroman. Raffinesse und Realität gehen Hand in Hand. Und was für das Ermittlerduo gilt, meint die Leserinnen und Leser nicht minder: Wer in den Himmel will, muss durch die Hölle gehen.

Erscheint am 25 Februar 2019


ANKUNFT DER SEIFENBLASEN

Markus Bundi
Gedichte
Mit Fotografien von Franjo Seiler
Waldgut Verlag, Frauenfeld 2018
ISBN 978-3-03740-134-7

Ob lakonisch oder balladesk, als Momentaufnahme oder Vorstellung, es ist immer der Mensch, der in MBs Gedichten im Zentrum steht, wie er danach strebt, sein Leben in den Griff zu bekommen, derweil es doch immer das Leben ist, das den Menschen im Griff hat; ihn Karussell fahren und in Worte fassen lässt, was sich in der Zeit als Seifenblasen zu formen vermag – sei es im Augenblick auf der Achterbahn, oder sei es für ein Leben im Marionettentheater. Als gäbe es Zuckerwatte und Lebkuchenherz (fast) umsonst …





WIRKLICHKEIT IM NACHSITZEN

Markus Bundi
Ein Essay zur Ästhetik in Franz Tumlers Spätwerk
Haymon Verlag, Innsbruck 2018
ISBN 978-3-7099-3421-0

In diesem Essay richtet MB sein Augenmerk auf Franz Tumlers eigenständiges ästhetisches Programm, das sich der aus Südtirol stammende Schriftsteller über
die Jahre der Neuorientierung nach dem Zweiten Weltkrieg erarbeitet hat. In diesen Texten – von Nachprüfung eines Abschieds (1961) bis hin zu Gründe für Abwesen-
heit
(1974) – offenbart sich eine Erzählhaltung, deren oberste Maxime es ist, Empfindungen der Wirklichkeit entsprechend wiederzugeben. Schreibend-Erinnern etabliert sich mitunter ein Bewusstsein, das nicht zuletzt die Differenz zwischen Empfindung und Verhalten offenlegt, Wirklichkeit im Nachsitzen konstituiert und Wahrhaftigkeit einfordert.